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Credit: Anna Sampson

Live

25.4.2019

Düsseldorf - Kassette

26.4.2019

Bremen - Gastfeld

27.4.2019

Bernburg - Hotel Wien

28.4.2019

Hamburg - Nachtasyl

29.4.2019

Berlin - Monarch

30.4.2019

Augsburg - Grandhotel Cosmopolis

01.5.2019

Offenbach - Hafen 2

02.5.2019

Stuttgart - Merlin

03.5.2019

Freiburg - Swamp


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The Proper Ornaments

Booker: Marcel Gein

"6 Lenins" (release date: April 5th, 2019)

‘Six Lenins’, the third album release from The Proper Ornaments, sees the band master their seemingly effortless but finely-wrought sound as their songwriting prowess refuses to plateau.

Fresh from an US tour in Autumn last year, the London jangle pop group led by James Hoare (also of Ultimate Painting/Veronica Falls) and Max Claps (Toy) went into James' home studio in Finsbury Park, London and made their finest recordings to date on a newly-installed 16 track Studer machine - joined by Danny Nellis (Charles Howl) on bass and Bobby Syme (Wesley Gonzalez) on drums. Having escaped deep, twisting tunnels of illness, divorce and drug abuse to release their second record in January 2017, it's unsurprising they sound sunnier this time around.

What their supremely melodic work suggests is a nonchalance or naivety but is in fact an expensively bought slice of coherence and clarity within a constantly shifting backdrop to their lives and landscapes. The band exists as an unassuming and resilient organism in a fiercely competitive, trashed environmental niche. Throughout their years of hard-edged music industry Darwinism, they've shown longevity and growth scuttling from the wreckage of their previous guitar bands to become one united organism.

"We started writing new songs in the Summer. I was in bed recovering from hepatitis and very broken and tired so couldn't do anything else apart from playing guitar," says Max, "and the songs slowly started to appear. In August we realised we had five new songs each and free time, so we decided to record them. The actual recording only took two weeks and it was considerably easier than our previous recordings.”

The speed with which “Six Lenins” was made suggests the two songwriters managed to keep a keen focus on what they wanted to achive, further finessing the balance of conflict and collaboration that lends their sweet, succinct tunes their nervous energy. Well-crafted songwriting and a controlled sonic despite a zealous analogue sensibility. The opener 'Apologies', sets out stridently and the mood and momentum, even as we weave through some more sombre moments, never dips before soaring with the Velvets-y propeller riff of live favourite 'In the Garden' to end the record.

 

DEUTSCHER PRESSETEXT

Zwei Dinge gleich vorneweg: Mit ihrem dritten Album gelingt es der Londoner Jangle-Pop-Band The Proper Ornaments, ihren fein gewobenen, scheinbar mühelosen Sound zu voller Perfektion zu entwickeln. Und außerdem demonstrieren sie auf „Six Lenins“, dass ihre Songschreiber-Qualitäten ganz offensichtlich keine Grenzen kennen.

Im Herbst 2018, direkt im Anschluss an eine US-Tour, zog sich die Band unter Führung der beiden Kreativ-Köpfe James Hoare (auch Ultimate Painting/Veronica Falls) und Max Claps (Toy) in James‘ privates Studio in Finsbury Park zurück. Die Aufnahmen, die mit einer frisch installierten, sechzehn-spurigen Studer entstanden, wurden von Danny Nellis (Charles Howl) am Bass und Bobby Syme (Wesley Gonzalez) am Schlagzeug unterstützt und sind das Beste, was die Proper Ornaments jemals abgeliefert haben.

Das im Januar 2017 erschienene zweite Album „Foxhole“ hatte das Ende einer langen, düsteren, von schwerer Krankheit, Scheidung und Drogenproblemen geprägten Durststrecke markiert. Da kann es nicht weiter überraschen, dass „Six Lenins“ erheblich heller und freundlicher klingt.

Was auffällt, ist das herausragende Gespür der Band für schöne Melodien. Wer allein daraus aber auf Oberflächlichkeit oder gar Naivität schließt, der irrt sich gewaltig. Die Musik spiegelt vielmehr bittere Lebenserfahrung, teuer erkauft durch existenzielle Krisen und Zeiten der absoluten Hoffnungslosigkeit. Die Proper Ornaments haben sich in der hart umkämpften, oftmals vergifteten Musikindustrie als anspruchsloser und widerstandsfähiger Organismus erwiesen. Sie haben in einer von ungezügeltem Darwinismus regierten Branche Stehvermögen gezeigt, haben sich behauptet und es geschafft, dem Schicksal vieler anderer Gitarrenbands zu entkommen.

„Im Sommer haben wir angefangen, neue Stücke zu schreiben. Ich hatte gerade eine Hepatitis überwunden und musste die ganze Zeit im Bett liegen, so müde und kaputt, dass ich außer Gitarre spielen nichts anders machen konnte“, berichtet Max. „So haben die Songs sich ganz langsam entwickelt. Im August hatte jeder von uns fünf Stücke geschrieben, und Zeit hatten wir auch, also haben wir beschlossen, ins Studio zu gehen. Die Aufnahmen haben zwei Wochen gedauert, und insgesamt war es sehr viel einfacher als beim letzten Mal.“

Auf „Six Lenins“ begegnet uns herausragendes handwerkliches Können gepaart mit einer sehr detailversessenen Sensibilität, großes Format in kleinem Rahmen. „Wir haben die Gitarren wieder unter den Betten vorgekramt“, sagen die beiden. Das erste Stück „Apologies“ setzt ein schwungvolles Ausrufezeichen, und diese Stimmung bleibt auch über die folgenden, zum Teil etwas schwerblütigeren Stücke hinweg erhalten, um schließlich in dem sehr Velvet-Underground-mäßigen Riff des Live-Favoriten „In the Garden“ einen letzten Höhepunkt zu erfahren.